Rudolph’s Schokoladen & Ingwer Weihnachtstorte

Frohe Weihnachten!

Dieses Jahr habe ich eine vegane Torte gebacken. Ich bin keine Veganerin, aber diese neue Art zu backen ist genauso lecker wie konventionelles Backen mit Milchprodukten und Eiern. Und mit der Königin des veganen Backens, Gretchen, kann doch nichts schief gehen!

Tja, etwas ist aber schief gegangen, aber mehr dazu im Laufe der Woche. Jetzt muss der Kuchen runter vom Fototisch und ab ins Auto zu meiner Familie, um ihn auch zu essen!

Ich wünsche euch ein fantastisches Weihnachtsfest!

Update 9.1.2018

Endlich komme ich dazu ein paar Zeilen zu dieser Torte zu schreiben. Das Rezept von Gretchen ist super einfach nachzubacken und mit der Anleitung auf ihrem YouTube Videokanal kann man sich bei Unsicherheiten alles in Ruhe anschauen. Eine Sache ist mir beim Rezept für den Kuchenteig aufgefallen: Und zwar sind „3 tablespoons“ nicht 90 ml sondern 45 ml (1 tablespoon = 15 ml).

Der Grund wieso ich einen weiteren Kuchen backen musste, ist, weil die beiden Ingwerkuchen (20 cm Durchmesser) nicht hoch genug zum Durchschneiden gebacken sind. Gretchens Rezept nutzt Melasse. Melasse ist ein zäher dunkelbrauner Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion aus Zuckerrohr und Zuckerrüben. Da ich so kurzfristig vor Weihnachten im Supermarkt/Bioladen keinen gefunden habe und auch nicht extra online bestellen wollte, habe ich den Zuckerrübensirup von Grafschaft verwendet. Das sieht zwar ähnlich aus, ist es aber nicht. Zuckerrübensirup wird durch Einkochen von Zuckerrüben gewonnen. Der Zuckerrübensirup ist offenbar etwas dickflüssiger als Melasse; so sah es auf dem Video beim zweiten Blick zumindest aus. Der Kuchenteig war somit etwas schwerer, hat somit auch länger als die angegeben 25-30 Minuten gebacken und war sehr saftig. Super lecker, aber ich wollte eine höhere Torte. Also habe ich zusätzlich diesen Schokokuchen von Gretchen in zwei 20 cm runde Backformen gebacken. Zusätzlich habe ich auch die gleichen Gewürze wie bei dem Ingwerkuchen hinzugefügt. Perfekt.

So sah die Torte von innen aus.

Gefüllt und dekoriert habe ich die Torte mit einer weißen Schokoladenganache, die ich nach dem Abkühlen aufgeschlagen habe. Verhältnis 800 g weiße Schokolade zu 400 ml Soja Cuisine (von Alpro). Da ich Urlaub hatte, habe ich mir zum ersten Mal die Zeit genommen, Schokolade richtig zu temperieren, um hängende und schlappe Tannenbäumchen zu vermeiden. Die kleinen Tannenbäume an der Seite habe ich  freihändig gespritzt, so wie man diese schnellen Weihnachtsbäume kritzelt. Rudolph habe ich anhand einer Vorlage aus dem Internet mit der temperierten Schokolade nachgezeichnet, seine Nase ist eine kleine Kugel roter Fondant. Die Bäume oben auf der Torte habe ich mit einem Keksausstecher ausgestochen. Dafür die Schokolade dünn auf ein Stück Backpapier glattstreichen, ganz leicht hart werden lassen und dann vorsichtig ausstechen.

Original Rezept: Gretchen’s Winter Wonderland Gingerbread Cake